Nachtdienste

Wer von uns auf den Gehaltszettel am Monatsende schaut, wird des Öfteren enttäuscht werden. Das liegt nicht nur am Grundgehalt, sondern auch am Zuschlag für Nachtdienste. Dieser beträgt gerade mal circa 25 Euro pro Dienst, nicht vergleichbar mit dem, was man z.B. als Arzt oder Ärztin bekommt. Ein anderes Problem, das dabei aufkommt, sind die Nachtgutstunden. Diese sollten eigentlich bald verbraucht werden. Ähnlich wie bei Überstunden oder Urlaub ist das oft kaum möglich, manche KollegInnen haben mehr als 100 Stunden auf Ihrem Konto, die abzubauen sind. Schuld daran ist der Personalnotstand. Dass trotzdem von „Oben“ die Anweisung kommt, diese abzubauen, ist dabei nur zynisch. Hätte der Dienstgeber ein echtes Interesse daran, dass wir diese abbauen, müsste er hunderte neue Posten schaffen.

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